Dreister geht’s kaum!

Plünderung: Kellerräuber trägt Beute gleich am Leib

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Dreister geht’s kaum! Als Mitarbeiter eines Lokals in der Seilerstätte (Innenstadt) in den Keller gingen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung!

Mehrere Mitarbeiterspinde waren aufgebrochen und durchwühlt. Doch damit nicht genug – im Lokal hielt sich auch ein 34-jähriger Mann auf, der dort offenbar schon tagsüber immer wieder aufgefallen war.

Was für ein Schock

Die alarmierten Beamten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt nahmen den Mann genauer unter die Lupe. Er machte einen deutlich alkoholisierten Eindruck. Und dann kam der unglaubliche Verdacht ans Licht: Der mutmaßliche Spind-Räuber trug offenbar seine Beute bereits am eigenen Körper!

Einbrecher lungerte herum

Bei den weiteren Erhebungen stellten die Polizisten fest, dass die Schuhe und das Hemd, die der 34-Jährige trug, zwei Mitarbeitern des Lokals gehörten. Ein bemerkenswert dreistes Detail in einem Fall, bei dem im Keller praktisch kein Spind verschont geblieben war.

Doch die Ermittler fanden noch mehr Spuren. Im Keller lagen mehrere leere Flaschen alkoholischer Getränke herum. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Ein durchgeführter Alkovortest brachte schließlich 1,28 Promille zutage.

Ermittlungen laufen weiter

Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete an, den 34-Jährigen auf freiem Fuß anzuzeigen. Die Ermittlungen rund um die aufgebrochenen Spinde und die mutmaßlich gestohlenen Kleidungsstücke laufen weiter.

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