Weniger Durchzug und Lärm: Die Neubaugasse bekommt eine neue Verkehrsführung. Ab 17. August wird die Einbahnführung im Abschnitt zwischen Burggasse und Siebensterngasse angepasst.
Wie auf dem Plan zu sehen ist, wird der Bereich zwischen Burggasse und Siebensterngasse komplett umgedreht. Bisher war eine Zufahrt von der Burggasse in die Neubaugasse möglich, das wird ab 17. August nur über die Kirchengasse geschehen können.

Anrainer mit Änderung zufrieden
Ein Einschnitt, den Bezirksvorsteher Markus Reiter gut findet: “Wer Pionierprojekte umsetzt, muss bereit sein, sie laufend zu evaluieren und dort weiterzuentwickeln, wo Verbesserungen möglich sind. Genau diesen Weg gehen wir in der Neubaugasse.”
Der Erfolg der einstigen Umgestaltung werde “eindrucksvoll bestätigt”, so Reiter. Denn 83 Prozent der Bewohner sind sehr oder ziemlich zufrieden. 77 Prozent fühlen sich seit der Neugestaltung wohler und 31 Prozent möchten künftig noch häufiger Zeit in der Neubaugasse verbringen.
Wirtschaft voll dabei
Auch die Wirtschaft zieht eine positive Bilanz. 68 Prozent der Unternehmer sprechen sich für weitere nachhaltige Straßenumgestaltungen aus, jeder Zweite sieht den Bezirk durch die Umgestaltungen als attraktiveren Wirtschaftsstandort. Daher meint Kurt Wilhelm, Obmann der Bezirks-Kaufleute: “Dass die Verkehrsorganisation nun auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickelt wird, gibt den Betrieben Planungssicherheit und stärkt den Wirtschaftsstandort.”
Weniger Durchzug, mehr Sicherheit
Die besagte Evaluierung bringt eben als Erkenntnis, dass “die Verkehrsorganisation weiter verbessert werden kann”. Um die Flanierfreundlichkeit zu erhöhen, den Durchzugsverkehr zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die hohe Aufenthaltsqualität langfristig abzusichern.

