Bei der U6-Station

Alarmtöne verteilt: Sie sollen Angreifer abschrecken

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Im Bereich der U6 Gumpendorfer Straße werden aktuell Gratis-Taschenalarme verteilt, um auf die ersten Sicherheitsmaßnahmen und die Sicherheitslage aufmerksam zu machen.

Derzeit finden Gespräche mit Anrainern rund um die U6-Station statt. Funktionäre der Volkspartei aus Mariahilf und Rudolfsheim-Fünfhaus informieren über die aktuelle Lage und erste Maßnahmen, die erreicht wurden. Etwa die Schutzzone rund um den Fritz-Imhoff-Park, die vor dem Sommer von der Bezirksvorstehung vorangetrieben wurde.

Video-Überwachung gefordert

“Die Gespräche haben gezeigt, dass Sicherheit für viele Menschen im Grätzel nach wie vor das wichtigste Anliegen ist. Die ersten Maßnahmen zeigen Wirkung, können aber nur ein Anfang sein. Im September starten wir einen neuen Versuch für eine Videoüberwachung”, betonen Gerhard Hammerer (VP Mariahilf) und sein Parteikollege Felix Ofner (Rudolfsheim-Fünfhaus).

Aktionismus mit Alarmgeräten

Neben Informationsfolder werden auch gratis Taschenalarme verteilt. Dabei handelt es sich um kleine, tragbare Sicherheitsgeräte, die bei Aktivierung einen lauten Alarmton auslösen – meist zwischen 120 und 140 Dezibel. Die Geräte sollen durch den Lärm Angreifer abschrecken.

Sicherheitsdienst verlangt

Zudem verlangen Ofner und Hammerer “einen permanenten Sicherheitsdienst in der U6-Station” und ein größeres Konzept zur Jedmayer-Drogenberatungsstelle. Ohne “einer besseren Verteilung der Suchthilfeangebote” werde sich nichts ändern, befürchten sie.

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