Nächster Schlag gegen die Poser-Szene in der Wiener Innenstadt! Es gab Dutzende Verstöße – zahlreiche Autos wurden aus dem Verkehr gezogen.
Mit einer groß angelegten Schwerpunktaktion haben Polizei und mehrere Magistratsabteilungen am Wochenende erneut Jagd auf Raser, Auto-Poser und Verkehrsrowdys gemacht. Die Bilanz hat es in sich: 81 Anzeigen, 78 Organmandate und 32 schwere technische Mängel wurden festgestellt.
Sechste “Aktion scharf”
Bereits zum sechsten Mal rückten die Einsatzkräfte gemeinsam aus, um der Poser- und Raser-Szene in der Inneren Stadt den Kampf anzusagen. Kontrolliert wurde an mehreren Hotspots, wo es immer wieder zu gefährlichen Fahrmanövern, aufheulenden Motoren und überhöhter Geschwindigkeit kommt.
Manipulierte Autos
Besonders im Visier standen manipulierte Fahrzeuge, unnötiger Fahrzeuglärm, Raserei sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung. Insgesamt mussten zehn Fahrzeuge zur Landesfahrzeugprüfstelle vorgeführt werden. Dort wurden gleich 32 schwere technische Mängel entdeckt. Zudem führten die Beamten 27 Alko-Vortests durch.
Auch vor Gericht hatte die Aktion Folgen: Drei Lenker wurden von Schnellrichtern zu Geldstrafen von insgesamt 1.150 Euro verurteilt.
Kein Nachlassen!
Die Behörden sehen sich durch die Ergebnisse bestätigt. Die hohe Zahl an Verstößen zeige, dass konsequente Schwerpunktkontrollen notwendig seien, um die Sicherheit in der Wiener Innenstadt zu erhöhen und Anrainer vor Lärm und gefährlichen Verkehrsteilnehmern zu schützen.
Bezirksvorsteher Markus Figl macht klar: Wer mit Raserei, aufheulenden Motoren oder riskanten Fahrmanövern andere gefährdet, müsse auch künftig mit intensiven Kontrollen und entsprechenden Konsequenzen rechnen.
Auch Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, sendet eine deutliche Botschaft an die Szene: Der öffentliche Raum gehöre allen – wer Regeln missachte und andere gefährde, müsse mit einem raschen Einschreiten der Behörden rechnen.

