Unterwegs in und um Wien

Eine rundum geniale Testwoche im neuen Polestar 4

Advertorial

Von der Redaktion empfohlen

Frischer Wind für die Wiener E-Mobilität: Wir durften eine Woche lang den neuen Polestar 4 im urbanen Dschungel und auf der Autobahn testen. Unser Testwagen rollte als Long Range Single Motor in der eleganten Lackierung „Snow“ auf den Redaktionsparkplatz, kombiniert mit einem modernen Innenraum aus nachhaltigem MicroTech-Material in „Charcoal“. 

Vollgepackt mit dem Pilot- und Plus-Paket sowie dem spektakulären elektrochromatischen Panorama-Glasdach hat das schnittige SUV-Coupé auf Wiens Straßen definitiv für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Nicht nur edel sondern auch einen sportlichen Look hat der Polestar 4.

Das Fazit vorweg: Es war eine absolut großartige Testwoche, die uns in vielen Punkten restlos begeistert hat – auch wenn beim Thema Reichweite ein kleiner Wermutstropfen bleibt.

Ein echtes Platzwunder für die ganze Familie

Wer beim Begriff „Coupé“ an Platzmangel denkt, wird im Polestar 4 positiv überrascht. Dank des riesigen Radstands von 2.999 mm reist man selbst im Fond wie in einer Luxuslimousine. Auch das Gepäck kommt nicht zu kurz: Der Kofferraum bietet großzügige 526 Liter Stauraum, der sich durch Umklappen der Sitze auf stattliche 1.536 Liter erweitern lässt. Das Ladekabel verschwindet derweil sauber im praktischen 15-Liter-Frunk unter der Motorhaube. Ein rundum alltagstaugliches Raumwunder!

High-Tech-Cockpit ohne Heckscheibe

Das Interieur ist skandinavisch-clean und voll digitalisiert. Als zentrales Nervensystem dient ein gestochen scharfes 15,4-Zoll-Center-Display, auf dem das Android Automotive Betriebssystem läuft. Dank der integrierten Google-Services (Maps, Assistant und Play Store) funktioniert die Routenführung durch die Wiener Bezirke absolut reibungslos und ohne Verzögerungen.

Ein echtes Technik-Highlight ist die virtuelle Heckscheibe. Da das Auto bauartbedingt keine klassische Glasscheibe nach hinten hat, blickt man in einen hochauflösenden digitalen Rückspiegel, der das Live-Bild einer Dachkamera überträgt. Das ist in den ersten Minuten zwar etwas ungewohnt, bietet im Alltag aber eine fantastische, wetterunabhängige Sicht nach hinten. Nur wenn man so wie ich im Alter schon etwas schlecht auf die kurze Distanz sieht, ist das Display wirklich ungewohnt und fasst störend.

Dynamischer Fahrspaß mit einem „Aber“ beim Akku

Auf der Straße schlägt sich der Schwede solide: Auch wenn 200 kW (272 PS) für einen modernen Elektrowagen heutzutage nicht gerade die Welt sind, sprintet die Variante mit Heckantrieb in flotten 7,1 Sekunden auf Tempo 100. Das Fahrgefühl ist dennoch unheimlich souverän, und der präzise einstellbare One Pedal Drive macht das Dahingleiten im Wiener Berufsverkehr extrem entspannt.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb im Test jedoch die Reichweite: Trotz des stattlichen 100-kWh-Akkus (94 kWh nutzbar) und einer WLTP-Zertifizierung von bis zu 620 km schrumpfte der Aktionsradius im realen Mischverkehr schneller als gedacht. Gemessen an der enormen Batteriegröße konnte uns der reale Verbrauch nicht ganz restlos überzeugen. Geht die Energie doch mal zur Neige, geht es immerhin zügig weiter: Dank 200 kW DC-Ladeleistung ist der Akku in gerade einmal 30 Minuten wieder von 10 auf 80 % geladen.

Unser Fazit für die Wienerbezirksblatt.at-Leser

Der Polestar 4 ist ein absolut gelungenes, zukunftsorientiertes Lifestyle-Statement. Er sieht umwerfend aus, bietet einen der geräumigsten Innenräume seiner Klasse und begeistert mit erstklassiger Google-Konnektivität und tollem Fahrkomfort. Wer nicht permanent Langstreckenrekorde brechen muss und mit der realen Reichweite des großen Akkus im Alltag gut haushaltet, bekommt hier ein super geniales, hochmodernes Premium-Elektroauto, das im Alltag unheimlich viel Freude bereitet.

- Anzeige -
- Anzeige -

Neueste Beiträge

Meistgelesen