Der offizielle Spatenstich für Umbau und Erweiterung des Umspannwerks Wien-Südost in Unterlaa am Mittwoch und öffnet mit die Tür für eine Vollversorgung aller Wiener Haushalte mit erneuerbarer Energie und eine Verdopplung der Strom-Anschlussleistung für Wien.
„Gigantische Steckdose“ für Wien und die Ostregion
Die für die überregionalen Stromnetze in Österreich zuständige Austrian Power Grid (APG), eine Tochter der Verbundgesellschaft, investiert bis 2035 300 Millionen Euro ins Umspannwerk Wien-Südost, das zu einem zentralen Stromknotenpunkt der Ostregion wird, nach den Worten von APG-Vorstandssprecher Gerhart Christiner eine „gigantische Steckdose“ für Wien.
Durch den schrittweisen Umbau der Anlage wird unter anderem auch die Versorgung neuer Rechenzentren im Großraum Wien möglich. Insgesamt wird die Anschlussleistung für Wien bis 2035 verdoppelt. Schon bisher wurde am Standort ein Drittel der österreichischen Stromverteilung abgewickelt.
Wiener Netze investieren in Unterlaa 40 Millionen Euro
Josef Taucher, Vorsitzender des Unterausschusses für die Wiener Stadtwerke, sagte beim Spatenstich, die Maßnahmen in Wien-Südost seien ein wichtiger Schritt für die Unabhängigkeit Wiens von fossilen Brennstoffen. Bis 2030 sollen alle Wiener Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgt werden können. Die Wiener Netze investieren am Standort 40 Millionen Euro in neue Schaltanlagen.

