Der Favoritner Bezirksvorsteher Marcus Franz setzt sich seit Jahren für mehr Polizisten in Wien ein. Nun hat er eine Bürgerinitiative gestartet. Unterstützung kommt auch aus Währing.
Die Bezirksvorsteher von Floridsdorf, Georg Papai, und der Bezirksvorsteher von Favoriten, Marcus Franz – sie repräsentieren zusammen mehr als 413.000 Menschen – gaben kürzlich zusammen den Startschuss zur Initiative „Gerechtigkeit und noch mehr Sicherheit für Wien – faire Polizei-Personalverteilung in ganz Österreich“. Dazu sammelten sie zusammen am Franz-Jonas-Platz Unterschriften für mehr “Freunde und Helfer” in ihren Bezirken. Hier geht es zum Artikel
Franz fordert seit Jahren mehr Polizeipräsenz für Wien: „Ich kämpfe seit mehr als 13 Jahren für mehr Polizisten in Favoriten. Von den bisherigen Innenministern gab es nur leere Versprechen. Deshalb habe ich die Initiative für mehr Polizei für die Wiener Bezirke angestoßen.“ Ein Engagement, daß auch in Währing Unterstützung findet.
Aus diesem Grund war Marcus Franz vor wenigen Tagen gemeinsam mit den Währinger Gemeinderäten Alexander Ackerl, Michael Trinko und der SPÖ Währing am Kutschkermarkt unterwegs, um Unterschriften für die Initiative „Mehr Polizei“ zu sammeln. Zahlreiche Gespräche mit Bürgern zeigten: Die Forderung nach einer fairen Verteilung der Polizeikräfte findet breite Unterstützung.
Ackerl betont die Bedeutung ausreichender Polizeikräfte für ganz Wien: „Ausreichend Polizeipersonal ist nicht nur für die Flächenbezirke wichtig, sondern auch für Währing. Wien leistet im Sozial-, Bildungs- und Arbeitsmarktbereich enorme Vorarbeit für soziale Sicherheit. Für die öffentliche Sicherheit braucht es aber ausreichend Polizei – hier ist der Bund gefordert. Wien darf nicht länger schlechter behandelt werden als andere Städte oder Bundesländer.“
Die Initiative hat drei Kernforderungen:
Erstens, einen verpflichtenden und einheitlichen Verteilungsschlüssel, der sich strikt an der tatsächlichen Einwohnerstärke der Bezirke und Bundesländer orientiert.
Zweitens, mehr Transparenz bei der Zuteilung von Polizisten – ein Schlüssel soll einzig und allein das tatsächlich Dienst versehende
Personal heranziehen.
Drittens, die Sicherstellung, dass ein Unterstand an Personal per Gesetz unmöglich sein soll, um statistischer Schönfärberei keinen Platz zu geben.
Wenn die Unterschriften-Aktion beendet ist, werden alle Dokumente gesammelt und der Parlamentsdirektion zur Prüfung übergeben. Die Unterschriften müssen von österreichischen Staatsangehörigen unterschrieben sein. Bei einer Anzahl von 500 Plus Unterschriften muss das Thema dem Parlament vorgelegt und dort behandelt werden.
Alle Infos, sowie eine Unterschriftenliste zum Download gibt es hier

