Mit dem Beginn des neuen Schuljahres bauen die Wiener Linien ihr Angebot deutlich aus.
Fahrgäste profitieren von der verlängerten Linie 18, neuen Busverbindungen, dichteren Intervallen und geänderten Routen in der Innenstadt.
18er fährt bis zum Stadion
Ab 5. September ist die Linie 18 auf ihrer neuen, 3,1 Kilometer langen Strecke durch den Prater bis zur U2-Station Stadion unterwegs. Sieben neue Haltestellen wurden dafür errichtet. Im Sechs-Minuten-Takt verbindet der 18er künftig Burggasse-Stadthalle, Westbahnhof, Hauptbahnhof, St. Marx und Schlachthausgasse mit dem Stadion.
Damit wird die Linie zu einer wichtigen Ost-West-Verbindung mit Umsteigemöglichkeiten zu fünf U-Bahn-Linien, zur S-Bahn sowie zum Nah- und Fernverkehr. Gleichzeitig werden das Viertel Zwei, das Village im Dritten, der Prater und der künftige Fernbus-Terminal besser erschlossen.

Neues Busnetz im Osten
Mit der Verlängerung des 18ers wird auch das Busangebot rund um Stadion, Schlachthausgasse und Neu Marx neu geordnet. Der 77A fährt künftig vom Rennweg über die Schlachthausgasse bis Neu Marx – täglich von etwa 5 bis 0.30 Uhr. Zwischen Lusthaus und Stadion verkehrt die neue Linie 78A. Der 80A fährt dafür in dichteren Intervallen zwischen Praterstern und Schlachthausgasse.
Citybusse wachsen über die City hinaus
Ab 7. September erhalten auch die Citybusse neue Routen. Der 2A wird in den zweiten Bezirk verlängert und bringt Fahrgäste künftig direkt zum Karmelitermarkt und zum Augarten. Der 3A übernimmt einige bisherige Stationen des 2A, bindet das Grätzl rund um die Seilerstätte besser an und fährt über den Schwarzenbergplatz bis zur Oper. Der 57A soll 2027 ebenfalls bis dorthin verlängert werden.
Die neuen Streckenführungen sollen die Busse zudem von stark frequentierten Fiaker-Routen trennen und dadurch zuverlässiger machen.

Dichtere Intervalle trotz S-Bahn-Sperre
Während der S-Bahn-Stammstreckensperre der ÖBB ab 7. September stocken Wiener Linien und ÖBB das Angebot auf. Die U1 fährt zu Spitzenzeiten alle zwei Minuten und 20 Sekunden, die U6 alle zwei Minuten und 40 Sekunden. Auch U2 und U4 verkehren häufiger.
Die Straßenbahnlinie O ist ausschließlich mit Langzügen im Fünf-Minuten-Takt unterwegs. Neue Ampelschaltungen und Parkregelungen sollen Verzögerungen reduzieren. Auch die Linie 62 wird verdichtet und über Matzleinsdorfer Platz und Hauptbahnhof bis zum Quartier Belvedere geführt.

Kürzere Wartezeiten in Währing
Mehr Bims gibt es ab 7. September auch in Währing. Die Linie 40 fährt werktags untertags alle 7,5 Minuten, in der Früh sogar im Sechs-Minuten-Takt. Die Linie 41 ist zur Stoßzeit alle vier bis fünf Minuten unterwegs, tagsüber alle sechs bis 7,5 Minuten.
Neuer Name am Volkstheater
Die bereits seit Juli nicht mehr bediente Haltestelle Parlament wurde endgültig aufgelassen. Dadurch kommen die Ringlinien 1, 2, 71 und D schneller voran. Damit das Parlament dennoch im Liniennetz gut sichtbar bleibt, trägt die Haltestelle „Ring, Volkstheater U“ seit Ende August den neuen Namen „Parlament, U Volkstheater“.

