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Leben im Grünen statt Betonwüste

Lebensraum statt Bürokomplexe – so lautet die Forderung der jungen ÖVP Landstraße, die sich für mehr Grünflächen rund um Neu-Marx stark macht. Denn auf dem fast 40.000 m² großen Grundstück neben dem Media-Quarter, das seit der nicht zustande gekommenen Ansiedlung des ORF frei steht, sollen in den nächsten Jahren hauptsächlich Bürogebäude entstehen.

Mehr Grün
Dank offener Wasserflächen, unversiegelten Grün- und weitläufigen Holzflächen soll so, wenn es nach der jungen Volkspartei geht, die Lebensqualität in Neu-Marx gesteigert werden. Dies würde nicht nur junge Familien anlocken, sondern auch die Stadtökologie erheblich verbessern. Denn das Gelände verläuft direkt unter der Südosttangente. Außerdem könne mit dem angedachten Baggersee dem langen Wunsch der Landstraßer nach einem Bezirksschwimmbad Rechnung getragen werden.

Ein hartes City-Manöver

Nichts ist aus der von der ÖVP befürchteten eigenen Liste der City-Bezirkskaiserin Ursula Stenzel geworden. Dass die Zitterpartie dennoch weiter geht, hat einen anderen Grund: Die von der ÖVP nicht mehr aufgestellte Bezirkschefin, die am 22. September ihren 70. Geburtstag feiert, wechselte die politische Front und steht nun als unabhängige Kandidatin auf der FPÖ-Liste an dritter Stelle! Ihre Begründung: „Ich will, dass die FPÖ auch in Wien wählbar wird und kämpfe gegen Ausgrenzung, Vorurteile und Intoleranz “. Gemeinsam mit Heinz-Christian Strache wolle sie verhindern, dass der bürgerliche Bezirk eine rotgrüne Mehrheit bekommt.

Im Hintergrund standen freilich ständige Auseinandersetzung mit dem von der ÖVP favorisierten 41-jährigen Markus Figl, einem Großneffen von Leopold Figl. Wegen der gewünschten Verjüngung hat die Stadtpartei die erfahrene Polit-Lady und einstige TV-Moderatorin nicht mehr als Kandidatin aufgestellt und auch die Bezirkspartei hat sie fallen gelassen. Obwohl  VP-Chef  Juratzka betont: „Ich hatte Stenzel sogar das Angebot gemacht, als Doppelspitze zu kandidieren. So hätte der Wähler entscheiden können. Dieses Angebot hat sie aber nicht angenommen!“ Dass der nunmehrige Wechsel ein Racheakt sei, bestreitet Stenzel dennoch vehement.

Stenzels Polit-Deal mit Strache hat allerdings  noch einen Plan B: Sollte man die Mehrheit in der City wider Erwarten doch verfehlen, so könnte Stenzel an sicherer Stelle in den Gemeinderat einziehen.Daniela Ecker-Stepp (Bild unten), SP-Vize-Bezirkschefin der City: „Um ihren Machthunger zu stillen, ist Stenzel offenbar jedes Mittel recht.“ 

Der derzeitige Mandatsstand in der City: ÖVP 16, SPÖ 10, Grüne 8 und FPÖ 4. Wer als Sieger nach dem Parteiwechsel aus der Wahl hervorgehen wird, liegt also auf der Hand.

Der Steffl als Geldmotiv

Die 10-Euro-Banknote gibt es bald nicht mehr nur in Papierform, sondern auch als Münze. Das Design dafür kommt von der erst 11-jährigen Schülerin Viktoria Pinzer aus dem 4. Bezirk, die als Siegern aus dem Schülerwettbewerb „Dein Bundesland auf der Münze“ hervorgeht.

Häupl sagt danke
Das  Motiv des neuen Geldstücks zeigt ein Abbild des Wiener Stephansdoms. Im Rahmen eines Empfangs wurde die junge Künstlerin dafür ebenfalls mit einer Münze ausgezeichnet, nämlich der Goldplakette der Stadt Wien. Diese wurde ihr als Dankeschön von Bürgermeister Michael Häupl im Wiener Rathaus übergeben. Die neue „Wien“-Münze, die in 200.000-stückfacher Ausführung in Kupfer und Silber in den Münzhandel kommt, hat einen Nennwert von 10 Euro und ist als ­normales Zahlungsmittel ­anerkannt.
 

11-Jährige Schülerin designt Steffl-Motiv für neue 10-Euro Geldmünze.

466 Demokratieprofis für Österreich

Kinder und Jugendliche aus Wien und Niederösterreich wurden jüngst von Nationalratspräsidentin Doris Bures, der ranghöchsten Frau im Staat, zu heimischen Demokratie-Profis ausgezeichnet. Die 8- bis 15-jährigen Mädchen und Buben wurden im Rahmen der sogenannten Demokratiewerkstatt etwa in puncto Gesetzgebungsprozess geschult und konnten ihr Wissen in einer Reihe von Workshops unter Beweis stellen. „Ihr habt großes Interesse am Funktionieren der Demokratie bewiesen“, würdigte Bures das Engagement der Schüler, die bei einer Medaillenverleihung im Parlament geehrt wurden. Ein Dankeschön erhielten auch die Lehrkräfte, „die mit großem Engagement daran arbeiten, in den jungen Köpfen Begeisterung für Politik zu wecken“. Politische Bildung im Unterricht bilde eine wichtige Grundlage für das Funktionieren der Demokratie von morgen, unterstrich die Präsidentin.

In den Arbeitskreisen der Demokratiewerkstatt werden den jungen Teilnehmern Themen wie Wahlen, die Rolle von Zivilgesellschaft, die Geschichte der Republik sowie Wissen über die Europäische Union spielerisch vermittelt. Seit Gründung der Werkstatt 2007 haben bereits rund 77.000 Kinder und Jugendliche dieses kostenlose Bildungsangebot des Parlaments genutzt.

Schwerpunkt-Kampagne „Leistbare Josefstadt“

Heinz Vettermann erläutert: “Auch in der wohlsituierten Josefstadt leben arbeitssuchende Menschen. Einige wollen, manche müssen sich neu orientieren, um wieder neue Berufschancen zu erhalten.” Aus diesem Grund hat der Gemeinderat mit dem Arbeitsmarktservice, dem Arbeitnehmerfördungsfonds und den Wiener Volkshochschulen DIE Experten für Aus- und Weiterbildung in die Josefstadt geholt.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Beschäftigte, Arbeitssuchende, Jugendliche und ältere ArbeitnehmerInnen, die sich im Bereich der Aus- und Weiterbildung aber auch Berufsorientierung und persönliche Bildung informieren lassen wollen. Besonderen Wert legt die Veranstaltung auf persönliche Beratung, die der Schlüssel zur maßgeschneiderten Lösung ist.

Pioniere der Donaustädter Seestadt

Die Idee ist simpel: künftige Bewohner der Seestadt haben gemeinsam einen Verein (B.R.O.T.) gegründet, der als Bauherr und Besitzer eines Wohnhauses auftritt. Aktuell werden im neuen Stadtentwicklungsgeboet vier solcher Baugruppen-Projekte realisiert. Sie werden mit Fördermitteln der Stadt im Ausmaß von zehn Millionen Euro unterstützt. „Durch die Einbindung der künftigen Bewohner in die Gestaltung schaffen wir Wohnbauten, die punktgenau ihren Bedürfnissen entsprechen“, hält Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fest.

Bei „BROT-aspern“ geht es bereits bei Bau und Planung des Wohnprojekts um die Bildung einer Gemeinschaft. Der Verein BROT errichtet ein Wohnheim mit 41 Wohneinheiten mit einem bis vier Zimmern von 26 bis 150m2. Jede Wohneinheit verfügt mit Balkon, Terrasse oder Eigengarten über einen individuellen Freiraum. „Die Pioniere der Seestadt sind damit Botschafter eines neuen Kulturverständnisses von Stadt und Zusammenleben“, freut sich Donaustadts Bezirksvorsteher  Norbert Scheed.
Die Bewohner werden voraussichtlich im Herbst als „Pioniere“ die ersten Siedler in der Seestadt sein.

  • Web: http://
  • Adresse: Seestadt, 1220 Wien

Wiener SP-Kandidaten rufen zur Wahl auf

Anässlich des heutigen Europatages haben die Kandidaten der Wiener SPÖ dazu aufgerufen am 25. Mai bei der Wahl zum Europäischen Parlament vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

"Es geht um viel, um ein Europa des sozialen Ausgleichs", so EU-Parlamentarierin und Sozialexpertin Evelyn Regner ,"Lohn- und Sozialdumping müssen durch strenge Richtlinien unterbunden werden. Unterstützt werden sollen faire und ehrliche Unternehmen die verantwortlich handeln".

Michaele Kauer, die Leiterin des "Wien-Hauses" in Brüssel und in vielen überregionalen Städtenetzwerken aktiv, wies auf die Wichtigkeit der öffentlichen Hand hin: "Wien nimmt in vielen Bereichen, etwa beim sozialen Wohnbau oder der Energieeffizienz eine Vorreiterrolle ein. Durch Partnerschaften mit anderen Städten steigt die Lebensqualität".

Stefan Schennach, Europa-Experte des Bundesrats betonte schließlich die Bedeutung der Europäischen Union: "100 Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs ist Krieg zwischen Mitgliedern der EU nicht mehr denkbar. Das wird durch dieses Friedensprojekt grandios garantiert."

Der Europatag findet jährlich am 9. Mai statt. Es wird dem   „Schuman-Plan“ und der Gründung der Montanunion, Basis der heutigen EU gedacht.

Alle Infos zu den Wahlzeiten in Wien und das Beantragen einer Wahlkarte.

  • Web: http://
  • Adresse: Löwelstraße, 1010 Wien

VHS Europa Wochen in Donaustadt

Die Finanzkrise hat Europa in den letzten Jahren mehr?als jedes andere Thema beschäftigt. Damit verbunden sind Fragen der?(Jugend-)Arbeitslosigkeit, Verteilungsgerechtigkeit sowie der?Regulierung der Finanzmärkte – und natürlich der Auswirkungen auf die?europäischen Länder und Städte. Im Rahmen der VHS Europa Wochen vor?der Europawahl am 25. Mai diskutiert die VHS Wien an mehreren?Thementagen über die Themen, die den europäischen BürgerInnen unter?den Nägeln brennen. An den nächsten Terminen am 22. und 23. April?sind das die Themen "Stadtentwicklung" und "Wirtschaft und Finanzen"?an der VHS Donaustadt und Alsergrund. In Workshops und?Diskussionsrunden haben alle WienerInnen kostenlos die Möglichkeit,?sich Informationen über wichtige europapolitische Themen zu holen und?ihre Meinung einzubringen. An der VHS Alsergrund hält der?Wirtschaftsexperte Stephan Schulmeister einen Vortrag zur?europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik.


Thementag "Stadtentwicklung", 22. April an der VHS Donaustadt


An der VHS Donaustadt stehen ab 16 Uhr Infostände, Schautafeln?und Ausstellungen zum Thema Stadtentwicklung am Beispiel der?Donaustadt zur Verfügung. Um 18:30 Uhr spricht Michael Ludwig,?Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung, Vorsitzender VHS?Wien mit Uwe Mauch über die von Wien ausgehende Initiative zur?Erhaltung und den Ausbau eines sozialen und nachhaltigen Wohnbaus in?Europa. Danach gibt es unter dem Motto "Wien spüren – Wean g'spian"?Wienerisches mit Walther Soyka, Rainer Krispel und Uwe Mauch. Die?Musiker und Autoren erzählen Geschichten und Musikalisches aus Wien.

Kommende Termine im Überblick


22. April, VHS Donaustadt: Thementag "Stadtentwicklung"?-

23. April, VHS Alsergrund: Thementag "Wirtschaft und Finanzen"?-

30. April, VHS Ottakring: Thementag "Migration und Asyl"?-

06. Mai, VHS Penzing: Thementag "Nachhaltigkeit und Ökologie"?-

14. Mai, VHS Wiener Urania: Abschlussveranstaltung "Europe Lounge"?Alle Details auf

www.vhs.at/europawochen
 

Bürgerversammlung in Donaustadt

Zum Thema "Erstellung eines Verkehrskonzeptes für den Bereich Plandokument 7292 (inkl. PD 7292E und PD 7292E2)" findet am Mittwoch, 30. April, in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr im Amtshaus Donaustadt (22., Schrödingerplatz 1, Zi. 102) eine Bürgerversammlung gemäß § 104c der Wiener Stadtverfassung statt.
Es besteht die Möglichkeit, vor Ort Vorschläge schriftlich einzubringen.

Eine Anmeldung bis 29. April bei der BV Donaustadt ist erforderlich unter: post@bv22.wien.gv.at bzw. Tel. 01-4000/22110.
 

  • Web: http://
  • Adresse: Schrödinger Platz 1, 1220 Wien

Bürgerinfos zum Donaufeld

In den den kommenden Jahren entstehen auf den derzeit noch vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Fla?chen des Donaufelds 6.000 neue Wohnungen. Der neue Stadtteil soll gemeinsam mit der Bevo?lkerung entwickelt werden. Im Rahmen des Bu?rgerbeteiligungsverfahrens findet nun am 9. April (18.30 Uhr) die erste Impulsveranstaltung im Haus der Begegnung (Angerer Straße 14) statt, zu der interessierte Floridsdorfer herzlich eingeladen sind.

  • Adresse: Angerer Straße 14, 1210 Wien

Floridsdorfs neuer Bezirksvorsteher im WBB-Talk

Herr Lehner, wie sehr hat sich Floridsdorf während Ihrer 20-jährigen Amtszeit verändert?

Heinz Lehner: Enorm! Die Donauinsel ist fertiggestellt worden, die U-Bahn fährt bis nach Floridsdorf, neue Stadterweiterungsgebiete sind entstanden … Das ist das Schöne an der Arbeit als Bezirksvorsteher – man spürt deutlich die Auswirkungen seiner Tätigkeit.

Und wie wird Floridsdorf in 20 Jahren aussehen, Herr Papai?

Georg Papai: Das Krankenhaus Nord ist fertiggestellt und die ersten gebürtigen Floridsdorfer werden dann auch schon wieder Teenager sein. Unser Bezirk wird sich weiterentwickelt haben, es wird viel für Kinder, Jugendliche und Senioren gemacht worden sein. Ich möchte in den nächsten Jahren auf jeden Fall das Miteinander im Bezirk fördern, Modelle entwickeln, die die Bevölkerung in Entscheidungen miteinbinden. Ich möchte die Tätigkeit unserer Ehrenamtlichen stärken, ich möchte auch eine Park-Offensive starten, damit unser Bezirk in 20 Jahren noch Grünraum und Frei­flächen hat. Heinz Lehner: In 20 Jahren wird das Wachstum des Bezirks abgeschlossen sein. Genügend Freiflächen sind schon jetzt fix vorgesehen. Das haben wir uns vorgenommen, dass Floridsdorf seine Dörfer behalten muss und die Freiflächen dazwischen erhalten bleiben.

Gleichzeitig werden, wie im Donaufeld, Grünräume und Freiflächen verbaut.

Georg Papai: Hier werden 6.000 neue Wohnungen entstehen und da ist es freilich eine große Herausforderung, gemeinsam mit den Anrainern einen Konsens zu finden. Das wird kein einfacher Weg, aber der einfachste Weg ist nie der Beste.

Ist Ihr Vorgänger Heinz Lehner ein Vorbild für Sie?

Georg Papai: Wir arbeiten politisch schon sehr lange zusammen. Er ist schon lange ein Vorbild. Er ist ehrlich. Wenn er etwas sagt, dann meint er das auch so. Vieles im Bezirk möchte ich deshalb in seiner Tradition weiterführen, z.B. dass die Kindergärten und Schulen, also die Räumlichkeiten, wo Bildung stattfindet, im Topzustand sind. Hier zu investieren war eine bewusste Entscheidung des Bezirks und das will ich weiterführen

Und wollen Sie manches auch anders angehen?

Georg Papai: Ich möchte für den Kontakt zu den Floridsdorfern vermehrt auch die neuen Medien nutzen, z.B. über meine Facebook-Seite über aktuelle Bezirksprojekte informieren.
Heinz Lehner: Also ich nutze sehr wohl auch die neuen Medien (lacht). Ich sitze sehr oft noch bis spät in die Nacht und beantworte E-Mails.

Was planen Sie in der ­Pension? Bleiben Sie dem Bezirk erhalten?

Heinz Lehner: Ich werde bestimmt die ein oder andere Aufgabe im Vereinsbereich übernehmen. Vor allem will ich viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich habe auch vor, mein neues E-Bike, das ich zum 40. Hochzeitstag ­bekommen habe, mehr zu nützen. Ich will mehr foto­grafieren, filmen …

Herr Papai, am 20. März ist Ihr erster Arbeitstag. Wie gefällt Ihnen Ihr neues Büro? Werden Sie viel ­verändern?

Georg Papai: Ich möchte einen neuen Sitzungstisch, an dem mehr Personen Platz haben. Und ich werde in meinem neuen Büro ein Bild mit den Floridsdorfer Wahrzeichen aufhängen.

Umfrage: was wünschen Sie dem neuen und dem ”alten“ Bezirksboss?

Rudolf Hundtorfer, Sozialminister:

„Heinz Lehner wünsche ich eine stabile Gesundheit, das ist das Wichtigste. Und Georg Papai wünsche ich viel Glück. Das Können hat er, das Gespür für Menschen hat er und eine dicke Haut hat er auch – das haben wir ihm schon beigebracht.“

Norbert Scheed, Donaustadts Bezirksvorsteher:

„Dem Neo-Pensionisten wünsche ich, dass alle seine Träume in Erfüllung gehen mögen. Und Georg wünsche ich, dass er sich seine offene Art und sein sonniges Gemüt behält und bewahrt – dann kann eigentlich nichts schiefgehen.“

Hannes Derfler, Brigittenaus Bezirksvorsteher:

„Heinz Lehner wünsche ich vor allem Gesundheit und Kraft für seinen neuen Lebensabschnitt. Georg Papai wünsche ich, dass er den erfolgreichen Weg Floridsdorfs weiterführt und dass er sich seine jugendliche Energie bewahren möge.“

Sandra Frauenberger, Frauenstadträtin:

„Dem neuen Bezirksvorsteher wünsche ich ganz viel Energie und Innovationsgeist, und dem „alten“ Bezirksvorsteher gilt es zu danken. Für uns Stadträte war Heinz Lehner immer ein sehr guter Ansprechpartner, er hatte Handschlagqualität.“

Christian Deutsch, SP-Landesparteisekretär:

„Heinz wünsche ich, dass er nun endlich alles machen kann, wozu er als Bezirksvorsteher keine Zeit hatte. Und Georg, dass er alle Projekte, die er sich vorgenommen hat, gemeinsam mit der Bevölkerung durchsetzen kann.“

Christian Oxonitsch, Bildungsstadtrat:

„Georg Papai wünsche ich, dass er die Chance bekommt, den Bezirk so zu prägen, wie es sein Vorgänger getan hat. Und Heinz Lehner wünsche ich, dass er die Milde entwickelt, diese Gestaltung des Neuen mit Wohlwollen zu betrachten.“

Sonja Wehesely, Gesundheitsstadträtin:

„Dem Scheidenden wünsche ich viel Spaß, Freude und Zeit für alles, was sich bisher in seinem Politikerleben nicht ausgegangen ist. Und dem neuen wünsche ich viel Glück und viel Spaß. Denn Arbeit sollte immer auch Spaß machen!“

Michael Ludwig, Wohnbaustadtrat:

„Heinz Lehner wünsche ich, dass er seine neu gewonnene Freizeit gemeinsam mit seiner Familie genießen kann, und der neue Bezirksvorsteher Georg Papai soll mit neuen Ideen auf dem aufbauen, was sein Vorgänger geleistet hat.“

Harry Kopietz, Landtagspräsident:

Beiden wünsche ich Gesundheit und Glück. Heinz Lehner war immer ein Unermüdlicher, er wird es auch bleiben. Und Georg Papai wird bestimmt ein großartiger Bezirksvorsteher, der für die Menschen und mit den Menschen arbeiten wird.

Rudi Schicker, SP-Rathausklub-Vorsitzender:

„Ich wünsche dem neuen Bezirksvorsteher, dass er Floridsdorf genau so hervorragend entwickelt und verwaltet wie es sein Vorgänger getan hat. Und Heinz soll sich endlich mehr Zeit nehmen für seine Hobbies können.“

  • Adresse: Am Spitz 1, 1210 Wien

Architekt in Mariahilf gewürdigt

Oskar Marmorek, aus dessen Architektenfeder unter anderem die Entwürfe für den Leopoldstädter Nestroyhof oder den Margaretner Rüdigerhof stammen, starb am 7.April 1909 in Wien. Seine Bauten dienten als wegweisend für die Architektur der damaligen Zeit. Neben der Baukunst war Marmorek auch ein Pionier der zionistischen Bewegung, der sich gemeinsam mit seinem Freund Theodor Herzl für die Gründung eines eigenständigen jüdischen Staats einsetzte.

Oskar Marmorek,
geboren 9. April 1863 in Pieskowa Ska?a, Galizien
gestorben 7. April 1909 in Wien

  • Adresse: Windmühlgasse 32, 1060 Wien

Heute schon Schwein gehabt?

"Tierrechte und Ernährung: Ein Widerspruch?" Dieser Frage geht Robert Hipfinger am Freitag, 24. Jänner, ab 19.30 Uhr in der Stumpergasse 43 im 6. Bezirk bei "MaranVegan" nach.

Robert Hipfinger lebt in Wien und ist seit Juni 2012 vegan. Mit Vorträgen wie diesen will er zum Nachdenken anregen. Er möchte die Auswirkungen unserer gewohnten Ernährung auf Tiere, Gesundheit, Umwelt und Mitmenschen aufzeigen. Hipfinger (Blog: http://achtsamkeiten.blogspot.co.at) berichtet auch aus seinem „veganen“ Alltag und zeigt die „lustvolle“ Seite auf. 

Der Vortrag bei MaranVegan ist gratis, Spenden erbeten, der Reinerlös kommt dem Tierparadies Schabenreith zugute. Anmeldungen per E-Mail: der.meidlinger@gmx.at

  • Adresse: Stumpergasse 43, 1060 Wien

3.000 Wahlzellen aus Floridsdorf

Auf? Werkbänken quietschen die Akkuschrauber; für eine Kabine werden 70?Schrauben, zwei Dutzend Scharniere und zehn Deka Leim gebohrt,?geklebt, verschraubt. Eine Viertelstunde brauchen geübte Hände für?eine Zelle, am Ende werden es über 3.000 sein, 600 davon?barrierefrei. 

  • Adresse: Oswald-Redlich-Straße, 1210 Wien